Abbildung aus dem Jahre 1904Klicken um Bild zu vergrößern
Maschinenhaus 1928Klicken um Bild zu vergrößern
Landwirschaft „Hühnersiepen“ 30er JahreKlicken um Bild zu vergrößern
Luftaufnahme Anfang der 40er JahreKlicken um Bild zu vergrößern

Haus Hellersen im Wandel eines Jahrhunderts

Postkarte etwa von 1904

1898 Eröffnung als Volksheilstätte für Lungenkranke

Dies war zu der damaligen Zeit ein Ereignis, das weit über die Grenzen des heimischen Raumes hinaus Beachtung fand,

  • da es sich um die erste Heilstätte dieser Art in der gesamten Provinz  Westfalen handelte,
  • da die Tuberkulose für die Bevölkerung eine Bedrohung ersten Ranges darstellte.

1905

  • wird die Heilstätte an die Landesversicherung (LVA) Westefalen in Münster verkauft, die „Haus Hellersen“ als Lungenheilstätte weiterführt.

1927

  • wurden weitreichende Umbaumaßnahmen in Angriff genommen. Als im Mai 1929 die Arbeiten abgeschlossen sind, bot die Heilstätte 135 Betten. Um eine qualifizierte Behandlung der Kranken zu gewährleisten, wurden zudem Liegehallen sowie ein Licht- und ein Luftbad eingerichtet.
  • Interessant war Haus Hellesen auch als Wirschaftsfaktor für die Region, da neben den Patienten auch zwischen 130 und 140 Mitarbeiter dort tätig waren, die durch eigene Landwirtschaft, neue Wasser- und Energieversorgung und einem eigenen Maschinenhaus zur Beheizung versorgt wurden. Nach dem Krieg wurde das Leistungsspektrum kontinuierlich ausgebaut.

1973

  • wurde Haus Hellersen von dem Kaufmann Karl Wessel aus Gelsenkirchen erworben und als Privatsanatorium für psychisch Kranke wiedereröffnet. Durch umfassende Umbaumaßnahmen wurde die frühere Lungenklinik in eine zeitgemäße Langzeiteinrichtung für psychiatrische Erkrankte umgewandelt.

1980

  • wird ein modernes Sozial- und Therapiezentrum von über 600 qm Größe erbaut, in dem eine intensive Betreuung der Bewohner möglich ist. Seitdem hat Haus Hellersen viele bauliche Veränderungen und Ausstattungen erhalten, durch die es zu einer modernen und hochqualifizierten Langzeiteinrichtung für Behinderte und psychisch Kranke geworden ist, die hier ihr „zu Hause“ finden.